Was ist Landeskunde?
Am 13.11 wieder bearbeitet
Und ich beantworte einige Fragen und schreibe meine Gedanken dazu.
Claus Altmayer: Von der Landeskunde zur Kulturwissenschaft. Innovation oder Modetrend?
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https://bildungsportal.sachsen.de/opal/m/b2d0c7689ba8e9e4a5f339be5dafed15/Landeskunde/GM65_altmayer.pdf
Was heißt Landeskunde als Kulturwissenschaft? Welche Aufgabe hat sie?
Der Begriff wird von den Wissenschaftlern so definiert, dass die Landeskunde ein Forschungsthema von ihrem Interesse an einer Erleichterung und Verbesserung der landeskundlichen Lernprozesse. Außerdem betont Altmayer, dass die Landeskunde "vertiefgehende Verstehens- und Verständigungskompetenz" ist. Mit dieser Kompetenz können die Lerner ein Ziel erreichen, die eigene Kommunikations-, und Verständnisfähigkeit der deutschsprachigen Texte und Diskurse zu verbessern und zu entwickeln und zu ihnen Stellung zu nehmen.
Welchen Kulturbegriff favorisiert Altmayer? Warum diesen?
Altmayer unterscheidet drei Bedeutungsvariante als wichtige Kulturbegriffe.
3. Der amerikanische Ethnologe Clifford Geertz definiert den Begriff: Kultur als „selbstgesponnene Bedeutungsgewebe“.
1. Der "traditionelle" deutsche Begriff
- "Kultur" mit Werke der Kunst, Philosophie, Literatur und Musik
- Öffentliche Darstellung z.B Konzert, Veranstaltung,Theater
Man versteht unter Kultur meistens "Höhe kultur", die oben genannt werden. Aber "erweitere Kultur" sozusagen PopulärKultur gehört auch zur Kulturbegriff davon. Populärkultur bedeutet nicht nur stereotype deutsche Kultur wie Goethe oder Beethoven, sondern auch Comics und Popmusik als Kultur. Aber diese Kultur ist die Artefakte,die von Menschen geschafft werden. Deshalb sagte Altmayer, dass dieser Kulturbegriff als Kulturwisschenschaft nicht endsprechend
ist.
2. Die charakteristischen "Kulturen"
- ethinisch oder national definierte Gemeinschaft
- ein gemeinsames Orientierungssystem = Gemeinschaft, Gruppe
Die Orientierung bedeutet hier , eine oder mehrere gemeinsame Gruppe zu bilden. Dies System regelt das Verhalten, die Wahrnehmungen und Kommunizieren der Gemeinschaft gleichförmig.
Aber Altmayer hat auch eine Gefahr betont, dass diese Gemeinschaft den Lernenden in den falschen oder gegenseitigen Ansichten sowie Gedanken beeinflussen können. Stereotypen und Klischees sollten struktuell und noch inhaltlich unterschieden werden.
3. Der amerikanische Ethnologe Clifford Geertz definiert den Begriff: Kultur als „selbstgesponnene Bedeutungsgewebe“.
Aus seiner Ansicht sagt Altmayer, "Wie deuten die gemeinsame Welt und die Wirklichkeit und orientieren uns handelnd in dieser Wirklichkeit auf der Basis von Mustern, die wir im Verlauf unserer Sozialisation erlernt haben, die wir in der Regel in Diskursen als allgemein bekannt und selbstverständlich voraussetzen, die aber auch selbst jederzeit zum Gegenstand diskursiver und kontroverser Deutungsprozesse werden können."
Was sind "kulturelle Deutungsmuster"? am 13.11 wieder bearbeitet
Kulturelle Deutungmuster sind die wichtige Teile des präsupponiereten(vorbereiteten) Hintergrundwissens. Das heißt, sie sind ein Wissensstruktur, die den abstrakten Begriff und das typisches Wissen über einen bestimmten Gegenstandsbereich erhält.
Wenn man neue Erfahrungen dient, versucht man sie auf den bestehenden Wissenstrukturen(Deutungsmuster) zu beziehen. Außerdem reflektiren diese Wissenstrukturen gemeinsame Erfahrungen. Durch diesen Prozess kann die Kombination der Wissenstrukturen und Erfahrungen immer stabil im Kopf bleiben.
Andere Verwendung der kulturellen Deutungsmuster: Identitätkonstruktion, Handlungsorientierung/Handlungskoodinierung
Im Text nennt Altmeyer die weiteren entwickelten Begriff der kulturellen Deutungsmuster.
1.Kulturelles Deutungsmuster ist...
- die mit Sinn und Bedeutung ausgestattetes Muster, die zur Deutung der Wirklichkeit und zur Handlungsorientiwerung verwendbar ist.
- die Muster, die im gemeinschaftlichen Wissensbasis einer Gruppe vorhanden und dort textförmig gespeichert und kulturell "überliefert" sind.
2.Zusammenhang mit kulturellen Deutungsmustern von Gruppen: Kulturelles Deutungsmuster kann die Gemeinsamkeit(Gruppen) über eine Basis der gemeinsamen Wissen stiften. Damit ermöglicht Kommunikation in der Gruppe. Beim Bestand der Gruppe ist es unabhängig von der regionalen, sozialen und nationalen Herkunft.
3. Landeskundedidaktik im Bereich DaF: Auf diesen Fall beziht das "deutsche Deutungsmuster" nicht auf ursprüngliche Herkunft, sondern auf die deutsche Sprache. Dies Muster ist verwendbar in deutschsprachigen Diskursen, um Wirklichkeit hervorzubringen.
4. Kultur als Vorrat an Deutungsmustern: Hier hat "Kultur" eine Funktion als eine Art offener Fundus. Aus diesem Fundus kann man das Indivium für die Deutung und Bewertung von Situationen, Texten usw. bedienen können.(Altmayer S.14) Was wichtig ist: Kulturelle Deutungsmuster hat eine Möglichkeit, zum Thema unterschiedlicher und gegesätzlicher Deutung und Bewertung zu werden.
Diese Kurtullere Deutungsmuster haben eine wichtige Rolle für Kommunikation im Alltag und in Medien. Beim Gespräch haben der Sender(Sprecher) und der Empfänger(Hörer) die Hintergrund des Wissens über bestimmten Bereich(Thema). Der Sender hat die vorausgesetzten Wissen und der Hörer hat die abrufbaren Wissen. Da hilft die Kulturelle Deutungsmuster als Filter-Funktion dem Verständnis zwischen Sender und Empfänger. Hintergrundwissen ist unverlässig nicht nur für alltägliche Kommuikation, sondern für Kurtulleres Lernen zur Landeskunde.
Kulturelles Lernen heißt Nachdenken und Vergleichen mit eigenen und fremden kulturellen Deutungsmustern. Nach Altmayer sollten die Lernende nicht nur zur Auseinandersetzng mit den deutschsprachigen Texten anregen, sondern sie gleichzeitig zur Reflexion über kulturelle Deutungsmuster anleiten. Da brauchen sie noch die Deutungsmustern umstruktieren, erweiteren und ergänzen.
Indem die Lerner die Deutungsmustern beim Lernen verwenden, können sie das Inhalt des Textes noch besser verstehen.
Ich habe Landeskunde in Japan ein bisschen gelernt, aber nicht für Fremdsprachenunterricht(DaF). Also die Richtung der Forschung ist ein bisschen unterschiedlich. In Deutschland habe ich Landeskunde als Kulturwissenschaft selbst und an der Uni studiert. Ich fand sehr interessant, dass es verschiedene Perspektiven für Landeskunde gibt. Das Forschungsthema "Landeskunde als Kulturwissenschaft " ist besonders wichtig im Bereich DaF. Die Deutschlernende sind alle internationale Leute. Da können sie mit ihrer Kultur und deutscher Kultur vergleichen und die Sinne nachdenken, um ihre eigene kulturelle Deutungsmuster zu entwickeln.
Hallo, auch hier ist mein Kommentar ähnlich: Sie haben das Wichtigste gut zusammengefasst. Ich bin mir aber auch hier nicht sicher, ob Sie den Begriff "kulturelle Deutungsmuster" gut verstanden haben, denn ihr Zitat aus dem Text ist sehr kurz. Versuchen Sie doch bitte einmal, mit eigenen Worten zu beschreiben, wie Sie diesen Begriff "kulturelle Deutungsmuster" verstehen.
AntwortenLöschenHallo, Sie haben auf Ihrem Blog die Möglichkeit freigegeben, Ihren Standort zu sehen (siehe den Link oben). Damit kann man verfolgen, wo Sie sich gerade aufhalten, zur Zeit offenbar an der Schloßstraße am Altmarkt in Dresden. Wollen Sie wirklich, das jeder, der Ihren Blog liest, das sehen kann?
AntwortenLöschenSehr geehrter Herr Zeuner,
AntwortenLöschenvielen Dank für Ihre Kommentare. Tatsächlich konnte ich kulturelle Deutungsmuster noch nicht gut verstehen,obwohl ich viel mal den Text von Altmayer gelesen habe. Ich lese den Text noch mal richtig und sorgältig, und schreibe bis Freitag meinen Gedanke dazu.
Standort habe ich vielleicht falsch veröffentlicht. Gerade habe ich die Einstellung des Standorts geändert und nicht mehr veröffentlicht, Vielen Dank für Ihren Hinweis!
Mit freundlichen Grüßen
Nao